Manchmal macht der Weg zur Praxis mehr Mühe als die Therapie selbst. Online-Therapie kann für viele Menschen eine passende Alternative oder Ergänzung zur Präsenzsitzung sein – ortsunabhängig, zeitlich flexibel, in vertrauter Umgebung.
🔒 Ende-zu-Ende-verschlüsselt · 🎓 eingetragener Psychotherapeut (SFU Wien) · 📆 Ersttermin meist in 7 Tagen · 🌍 österreichweit
Online ist nicht automatisch die bessere oder die schlechtere Lösung – es gibt Situationen, in denen es klare Vorteile hat, und andere, in denen Präsenz sinnvoller ist. Typische Gründe, die für Online sprechen:
Wann Präsenz vorzuziehen ist, besprechen wir im Einzelfall – dazu mehr im Abschnitt unten.
„Manche Menschen hätten schon lange Therapie gebraucht, haben sie aber nie begonnen – nicht weil sie es nicht wollten, sondern weil die Logistik zur eigenen Hürde wurde. Für sie kann Online ein sehr guter Einstieg sein."
— Mag. Axel MaiDie Forschungslage ist differenziert – und für viele Situationen spricht sie klar für Online als Option.
Für viele Indikationen – insbesondere leichte bis mittelschwere Depressionen, Angststörungen und umschriebene Burnout-Themen – zeigen Metaanalysen und Cochrane-Reviews, dass Online-Psychotherapie in ihren Ergebnissen mit Präsenzsitzungen vergleichbar sein kann. Die tragende therapeutische Beziehung entsteht auch per Video.
Beide Methoden wurden für das Online-Format adaptiert. Online-EMDR arbeitet häufig mit bilateralem Tapping statt geführten Augenbewegungen. Hypnosystemische Arbeit lässt sich per Video gut durchführen; manche Klient:innen empfinden die eigene vertraute Umgebung sogar als förderlich für die innere Arbeit.
Online ist nicht für jede Situation geeignet. Insbesondere bei komplexem Trauma, ausgeprägten dissoziativen Phänomenen, akuten Krisen oder bei Belastungen, die intensive Stabilisierung brauchen, ist das Präsenzsetting in der Regel vorzuziehen. Wenn Sie unsicher sind, was in Ihrem Fall passt, sprechen wir das offen im Erstgespräch an.
Die Technik soll so wenig im Weg stehen wie möglich. Die Plattform läuft im Browser, es braucht keine Installation und keinen Account.
Sie schreiben mir oder rufen an. Wir finden gemeinsam einen Termin – je nach Bedarf auch abends oder kurzfristig. Ich sende Ihnen einen verschlüsselten Videolink per E-Mail.
Klick auf den Link, kurzer Technik-Check, und wir beginnen. Sie sind in Ihrer vertrauten Umgebung, ich in meiner Praxis. Der Rest ist Therapie wie sonst auch.
Wöchentliche oder zweiwöchentliche Sitzungen, je nach Thema und Möglichkeiten. Online und Präsenz lassen sich gut kombinieren – manche Klient:innen nutzen Online als Hauptform und kommen gelegentlich in die Praxis, andere umgekehrt.
Ein Überblick über das, was das Online-Format praktisch bedeutet.
Keine Fahrt, kein Warteraum. 50 Minuten Sitzung sind 50 Minuten, nicht 120 inklusive Anreise.
Für viele Menschen senkt die eigene Umgebung die Hemmschwelle, gerade zu Beginn einer Therapie. Manche Themen lassen sich zu Hause leichter ansprechen als in einem fremden Raum.
Abendtermine und auch Sitzungen aus dem Urlaub oder während einer Dienstreise sind möglich. Das kann helfen, Therapie an Lebensphasen anzupassen, in denen Regelmäßigkeit sonst schwer zu halten wäre.
Die Videoplattform, die ich nutze, ist speziell für den medizinisch-therapeutischen Bereich entwickelt – Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, EU-Server, DSGVO-konform. Keine Aufzeichnungen.
Online-Sitzungen sind österreichweit möglich, ebenso mit Österreicher:innen im deutschsprachigen Ausland. Wo Sie wohnen, muss nicht davon abhängen, wo Ihr:e Therapeut:in sitzt.
Online-Psychotherapie kann von österreichischen Krankenkassen anteilig bezuschusst werden. Eine kurze Rückfrage bei Ihrer Kasse klärt die aktuellen Bedingungen.
Die Kosten sind identisch mit Präsenzsitzungen.
50 Minuten · per Video · alle Methoden möglich (systemische Therapie, EMDR, klinische Hypnose) – mit den Einschränkungen, die weiter oben beschrieben sind
Kann von öffentlichen Krankenkassen (ÖGK, BVAEB, SVS) anteilig erstattet werden. Bedingungen je nach Kasse – kurze Rückfrage empfohlen. Ich helfe beim Antrag.
15 Minuten per Video oder Telefon · um zu klären, ob Online zu Ihrer Situation passt, was ich anbiete, und ob wir zusammenpassen. Kein Erstgespräch im therapeutischen Sinn, aber ein guter Anfang.
Privatkassen (Merkur, Uniqa etc.) übernehmen häufig 75–100 % der Kosten, je nach Tarif. Sozialtarif auf Anfrage.
Sie brauchen einen halbwegs aktuellen Computer oder Laptop mit Webcam, Mikrofon und Lautsprecher (oder Kopfhörer – empfohlen wegen Datenschutz), eine stabile Internetverbindung und einen ruhigen Raum, in dem Sie ungestört sind. Keine Installation, kein Account. Sie bekommen einen verschlüsselten Link per E-Mail und klicken darauf – den Rest übernimmt der Browser.
Grundsätzlich ja. Für gelegentliche Online-Sitzungen aus unterwegs ist das brauchbar. Für regelmäßige Therapiearbeit empfehle ich den Computer – einfach, weil der größere Bildschirm, die stabilere Kamera und die festen Sitzverhältnisse eine bessere Qualität der Begegnung erlauben. Wackelnde Handykameras lenken erfahrungsgemäß von der eigentlichen Arbeit ab.
Ich nutze eine Videoplattform, die speziell für den medizinisch-therapeutischen Bereich entwickelt wurde, mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf EU-Servern und DSGVO-konform ist. Sitzungen werden nicht aufgezeichnet, keine Inhalte verlassen die verschlüsselte Verbindung. Was ich nicht kontrollieren kann, ist Ihre eigene Umgebung – deshalb ist der ruhige, ungestörte Raum auf Ihrer Seite wichtig.
Wenn Sie vorübergehend im Ausland sind (Urlaub, Dienstreise), ist das in der Regel unproblematisch. Wenn Sie dauerhaft im Ausland leben, gibt es je nach Land unterschiedliche berufsrechtliche Fragen. Als Österreicher:in im deutschsprachigen Ausland oder EU-Raum ist das meist möglich – wir klären das im Einzelfall.
Für viele Indikationen – insbesondere Ängste, leichte bis mittelschwere Depressionen, Burnout-Themen – zeigen Studien vergleichbare Ergebnisse zwischen Online und Präsenz. Die therapeutische Beziehung entsteht auch per Video. Bei komplexem Trauma, stark dissoziativen Reaktionen oder akuten Krisen ist Präsenz in der Regel besser geeignet. Im Vorgespräch klären wir, was für Ihre Situation passt.
Ja, das geht problemlos und machen viele meiner Klient:innen. Manche kommen hauptsächlich in die Praxis und schalten bei Krankheit oder Reisen auf online um. Andere arbeiten überwiegend online und kommen gelegentlich persönlich. Ich halte das flexibel.
Ja, Online-Psychotherapie ist in Österreich grundsätzlich zuschussfähig wie Präsenztherapie – mit denselben Voraussetzungen (ärztliche Untersuchung, Antragstellung). Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren verändert; eine kurze Rücksprache mit Ihrer Krankenkasse vor Beginn ist empfehlenswert. Bei der Antragstellung unterstütze ich Sie.
Wenn Sie unsicher sind, ob Online-Therapie zu Ihrer Situation passt, können wir das in einem kurzen Vorgespräch klären. Ersttermine sind meist innerhalb einer Woche möglich.
Verantwortlicher: Mag. Axel Mai · Psychotherapeut · Bösendorferstraße 5/10, 1010 Wien · office@axelmai.at
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