Wenn das, was früher selbstverständlich ging, plötzlich nicht mehr geht. Wenn Erholung nicht mehr erholt. Wenn Sie nicht mehr sicher sind, wo genau Ihre Kraft geblieben ist.
Burnout ist kein Versagen, sondern ein Signal. In der Therapie schauen wir gemeinsam, was dieses Signal sagt – und was es an Veränderung braucht, damit Sie wieder Zugang zu Ihrer Kraft bekommen.
Lange bevor er überwältigend wird. Vielleicht erkennen Sie sich in einem oder mehreren dieser Punkte wieder:
Wenn Sie mehrere dieser Punkte kennen, heißt das nicht, dass Sie „schon im Burnout sind". Es kann heißen, dass es Zeit ist, hinzuhören.
„Burnout ist aus meiner Sicht keine Schwäche und kein Versagen. Er ist oft das Ergebnis davon, dass Menschen sehr lange sehr stark waren – und dass irgendwann ein Preis dafür fällig wird."
— Mag. Axel MaiMag. Axel Mai · Psychotherapeut
Systemische und hypnosystemische Therapie · klinische Hypnose · sysTelios Transfer
sysTelios Transfer
Bevor ich Psychotherapeut wurde, habe ich viele Jahre bei SAP in internationalen Projekten gearbeitet – mit allem, was dazugehört: Jahresziele, Deadlines, Zeitzonen, die Zerreißprobe zwischen Beruf und Privatleben. Ich kenne diese Welt aus eigener Erfahrung.
Dieser biografische Hintergrund hilft mir, Klient:innen aus ähnlichen Arbeitskontexten gut zu verstehen – ohne dass viel erklärt werden muss. Gleichzeitig sehe ich meine Aufgabe nicht darin, Ihnen zu sagen, wie Sie Ihre Situation „managen" sollen. Gerade bei Burnout-Themen ist es oft genau umgekehrt: Es geht darum, aus dem Dauermodus des Managens heraus einen anderen Zugang zu sich selbst zu finden.
Therapie bei mir bedeutet nicht, dass Sie Ihre Karriere aufgeben müssen. Aber sie bedeutet auch nicht automatisch, dass alles bleibt, wie es war. Was sich verändert, entscheiden Sie.
Kein Einheitsrezept und kein „einfach mal abschalten". Die Frage ist immer: Was in Ihrem Leben, Ihrem Körper und Ihrem Alltag braucht gerade Aufmerksamkeit – und was ist dran an Veränderung?
Wir schauen nicht nur auf Symptome, sondern auf das Zusammenspiel: Arbeit, Beziehungen, Körper, innere Muster. Wo entstehen Belastungen? Was hält sie aufrecht? Und: Wo gibt es – vielleicht auch überraschende – Spielräume?
Techniken aus der klinischen Hypnose helfen, chronische Anspannung zu unterbrechen und innere Ressourcen wieder zugänglich zu machen. Das kann sehr konkret spürbar sein – im Nervensystem, im Schlaf, im Alltag. Ich arbeite nach den Prinzipien des sysTelios Transfer Netzwerks.
Burnout ist auch ein Körperthema. Mit Ansätzen aus der Polyvagal-Theorie und Somatic Experiencing unterstütze ich Sie darin, Ihr Nervensystem aus der Daueralarmbereitschaft wieder in einen Zustand von Sicherheit und Ruhe zu führen.
Keine Verpflichtung nach dem ersten Gespräch. Schritt für Schritt, in Ihrem Tempo.
Wir sprechen darüber, was Sie hergeführt hat. Ich höre zu, stelle Fragen und erkläre meinen Ansatz. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie weitermachen möchten – es gibt keine Verpflichtung.
In den ersten Sitzungen geht es meist darum, Atemraum zu schaffen: einfache Übungen für den Alltag, erste Schritte zur Regulation und gemeinsames Verstehen, welche Muster Sie in die Erschöpfung geführt haben.
Wenn die akute Belastung nachlässt, können wir tiefer gehen: zu den Überzeugungen, Loyalitäten und Lebensumständen, die den Burnout mitgetragen haben. Ziel ist nicht, möglichst schnell wieder funktionsfähig zu werden – sondern einen Alltag zu gestalten, der Sie nicht systematisch überfordert.
Das ist eine Frage, die viele Menschen sich stellen, oft über lange Zeit. Eine klare Grenze gibt es nicht; Erschöpfung ist ein Kontinuum. Was ich in der Praxis sehe: Wer sich diese Frage ernsthaft stellt, hat in der Regel schon länger Signale wahrgenommen, die man nicht mehr beiseite schieben sollte. Ob Sie am Anfang einer Entwicklung stehen oder mitten in einer tieferen Erschöpfung sind, lässt sich im Erstgespräch gemeinsam einschätzen.
Als Psychotherapeut kann ich keine Krankschreibungen ausstellen – das ist Sache Ihrer Hausärzt:in oder einer Fachärzt:in für Psychiatrie. Wenn eine Krankschreibung sinnvoll erscheint, können wir das gemeinsam einordnen, und ich unterstütze Sie gern dabei, das Gespräch mit Ihrer Ärzt:in vorzubereiten. In manchen Fällen arbeite ich auch parallel mit behandelnden Ärzt:innen zusammen.
Nein. Sie brauchen weder eine Diagnose noch eine Überweisung, um Psychotherapie zu beginnen. Für die Kostenerstattung durch gesetzliche Krankenkassen ist im Rahmen der Antragstellung eine ärztliche Untersuchung nötig – das regeln wir gemeinsam, wenn Sie eine Rückerstattung beantragen möchten.
Ja, das ist die häufigste Konstellation. Viele Menschen kommen gerade dann in Therapie, wenn sie noch funktionieren, aber merken, dass es enger wird. Das hat einen Vorteil: Wir können Muster bearbeiten, bevor ein Zusammenbruch passiert. Abendtermine und Online-Sitzungen helfen dabei, Therapie in einen vollen Alltag zu integrieren.
Grundsätzlich erfährt niemand davon, wenn Sie es nicht selbst mitteilen. Psychotherapeut:innen unterliegen der Verschwiegenheitspflicht nach § 15 Psychotherapiegesetz; diese ist absolut. Rechnungen enthalten keine Diagnose, eine Kostenerstattung wird nicht an den Arbeitgeber gemeldet. Falls eine Krankschreibung nötig wird, ist auch dort nur Arbeitsunfähigkeit vermerkt, nicht der Grund.
Das hängt stark davon ab, wie tief die Erschöpfung geht und welche Muster dahinter stehen. Für eine erste Entlastung und stabile Orientierung rechnen die meisten Menschen mit einer Größenordnung von 10 bis 20 Sitzungen. Wenn tiefere Muster bearbeitet werden sollen – etwa Überlastungsdynamiken, die biografisch gewachsen sind – kann es länger dauern. Wir sprechen spätestens nach den ersten drei bis vier Sitzungen offen darüber, was realistisch ist.
Nicht automatisch. Manche Menschen entscheiden sich im Verlauf einer Therapie für Veränderungen im Beruf, andere finden innerhalb ihrer bestehenden Arbeit einen anderen Umgang. Beide Wege sind möglich. Therapie ist nicht dazu da, Ihnen eine bestimmte Lebensentscheidung nahezulegen.
Eine Einzelsitzung (50 Min.) kostet €120. Die gesetzliche Krankenkasse erstattet derzeit typischerweise €30–40 Zuschuss pro Sitzung; eine kurze Rücksprache mit Ihrer Kasse vor Beginn ist empfehlenswert, da sich Bedingungen ändern können. Private Zusatzversicherungen übernehmen oft 75–100 %. Für Studierende und Menschen mit geringem Einkommen gibt es Sozialtarife auf Anfrage.
Ersttermin meist innerhalb von 7 Tagen. Online oder in einer meiner beiden Praxen in Wien.
Verantwortlicher: Mag. Axel Mai · Psychotherapeut · Bösendorferstraße 5/10, 1010 Wien · office@axelmai.at
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