KI in der Praxis – sicher, fachlich durchdacht, tatsächlich umsetzbar. Beratung und Begleitung bei Einführung und Betrieb KI-gestützter Lösungen, die Datenschutz, Verschwiegenheit und fachliche Qualität ernst nehmen.
Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen und andere Gesundheitsberufe stehen bei KI vor einer besonderen Situation. Das Interesse ist groß, die Anwendungsfälle sind real – aber die Rahmenbedingungen schließen viele naheliegende Lösungen aus.
Was auf dem Markt angeboten wird, passt selten genau:
Ich versuche, in dieser Lücke zu arbeiten – aus zwei Gründen. Erstens bin ich selbst eingetragener Psychotherapeut und unterliege der Verschwiegenheitspflicht nach § 15 Psychotherapiegesetz. Ich kenne die berufsrechtlichen und fachlichen Anforderungen aus der Innenperspektive. Zweitens arbeite ich seit Jahren praktisch mit LLMs, lokalen Modellen, RAG-Systemen und Automatisierungen. Ich weiß, was geht und was nicht – und kann beides miteinander in Beziehung bringen.
Nicht jede KI-Anwendung ist sinnvoll – und nicht jede sinnvolle Anwendung ist auch zulässig. Es gibt Felder, in denen beides zusammenpasst.
Fortbildungsunterlagen, Fachliteratur, Manuale, eigene Aufsätze, Supervisions-Notizen. Ein lokales RAG-System macht diese Inhalte intelligent durchsuchbar – gestützt auf Ihr eigenes Material, ohne dass die Inhalte die kontrollierte Umgebung verlassen. Oft der Bereich mit dem größten Produktivitätsgewinn.
KI-gestützte Strukturierung von Berichten, Befunden, Stellungnahmen. Mit lokal laufenden Modellen, die sensible Inhalte nicht an Dritte übertragen. Zeitersparnis und oft bessere Struktur – ohne DSGVO-Risiko. Entscheidend ist die richtige Gestaltung des Arbeitsablaufs.
Terminerinnerungen, Standardkorrespondenz, Ablagestrukturierung, wiederkehrende Arbeitsabläufe. Automatisierungen lassen sich sauber einsetzen – meist, ohne dass sensible Patient:innendaten überhaupt berührt werden müssen.
KI-gestützte Literaturrecherche, zusammenfassende Aufbereitung, Vorbereitung von Supervision oder Fallvorstellungen. Hier können auch Cloud-LLMs eingesetzt werden – wenn die Inhalte klar auf Fachthemen beschränkt sind und keinen Patient:innenbezug haben.
Texte für die eigene Website, Newsletter, Social-Media-Inhalte, Grafiken für Informationsmaterial oder Fortbildungsangebote. Hier kann KI viel Arbeit abnehmen – mit klaren Leitplanken, damit Stimme, Stil und fachliche Qualität erhalten bleiben.
Je nach Situation und Anliegen gibt es unterschiedliche Einstiegspunkte.
Für Kolleg:innen, die zunächst wissen wollen: Was geht in meiner Praxis überhaupt – und was lohnt sich? Wir schauen auf Ihre konkrete Situation, klären berufsrechtliche Grenzen und identifizieren ein bis zwei realistische Einstiegspunkte.
Am Ende haben Sie eine klare Einschätzung, ob und wo KI für Sie Sinn ergibt.
Für Kolleg:innen, die praktisch starten möchten. Das Paket enthält:
Für Praxisgemeinschaften, Ambulatorien oder kleinere Institutionen, die KI als Team einführen möchten. Typischerweise mit Datenschutzkonzept, Team-Schulungen, schrittweiser Einrichtung und Begleitung über die ersten Monate.
Konditionen nach Anliegen – der Rahmen wird im Vorgespräch geklärt.
Eine Sache, die mich von rein technischen Anbietern unterscheidet: Ich weiß, dass KI-Einführung auch eine psychologische Dimension hat – gerade in Gesundheitsberufen.
Die Sorge, durch Technologie entwertet zu werden
Die Verunsicherung, welche Aufgaben noch „richtig menschlich" gemacht werden müssen
Das schlechte Gewissen, Routinearbeiten an Maschinen abzugeben
In Teams: unausgesprochene Spannungen zwischen denen, die KI nutzen, und denen, die sich dagegen sperren
Diese Fragen sind in Therapie- und Heilberufen besonders spürbar, weil wir täglich mit dem Wert des Menschlichen arbeiten. Ich nehme sie ernst – und lasse sie, wo sinnvoll, Teil des Einführungsprozesses sein.
— Mag. Axel Mai, PsychotherapeutDamit Sie einschätzen können, ob meine Kompetenz zu Ihrem Anliegen passt – eine ehrliche Auflistung.
Anthropic Claude, OpenAI GPT-Modelle, Llama-basierte lokale Modelle, Mistral
n8n, Open WebUI, individuelle Agenten-Workflows
Lokale Vektor-Datenbanken, Embedding-Modelle, Retrieval-Pipelines
Lokale Verarbeitung, EU-Hosting, anonymisierende Vorverarbeitung
Bildgenerierung, KI-gestützte Texterstellung, Content-Produktion
Handwerklich saubere, praktisch umsetzbare Zugänge auf Einzel- bis kleinorganisatorischer Ebene – kein Softwarehaus
Die Grenze ist klar: KI unterstützt die Therapeut:in. Sie ersetzt keine therapeutische Beziehung. Ich verspreche nicht, dass KI Ihre Arbeit revolutioniert. An den richtigen Stellen kann sie Ihnen echte Zeit ersparen – an den falschen schafft sie Risiken. Welche Stellen welche sind, klären wir gemeinsam.
Für Unternehmen außerhalb der Gesundheitsberufe: Ich arbeite gelegentlich auch mit kleineren Unternehmen und Selbstständigen – rund um KI-gestützte Texterstellung, Prozessautomatisierung und Öffentlichkeitsarbeit. Wenn das Ihr Anliegen ist, melden Sie sich gern direkt. Für Unternehmenssupervision, Workshops und Vorträge: → Für Unternehmen
Wir klären Ihr Anliegen: Was soll erreicht werden, wo klemmt es gerade, was ist die rechtliche und menschliche Seite dabei? Ich sage Ihnen offen, ob ich für Ihr Thema der richtige Ansprechpartner bin – oder ob jemand anderes besser passt.
Je nach Aufgabe: ein Umsetzungskonzept für eine Einzelpraxis, ein Workshop-Konzept für ein Team, eine Begleitungs-Roadmap für eine Einrichtung. Immer mit transparentem Zeit- und Kostenrahmen.
Einrichtung, Schulung, Begleitung – mit klar definierten Zwischenschritten. Wo es Sinn ergibt, arbeite ich mit Ihren Datenschutzbeauftragten, IT-Dienstleister:innen oder Steuerberater:innen zusammen.
Ja, aber es hängt davon ab, wie Sie KI einsetzen. Cloud-LLMs wie ChatGPT oder Claude verarbeiten Eingaben auf Servern der jeweiligen Anbieter. Für Inhalte mit Patient:innenbezug ist das in der Regel nicht ohne Weiteres DSGVO-konform – auch nicht bei „Enterprise"-Varianten, solange keine saubere Auftragsverarbeitung, kein Verarbeitungsverzeichnis und keine angemessene Rechtsgrundlage vorliegen. Für sensible Anwendungen setze ich deshalb meist auf lokale oder EU-basierte Modelle, bei denen die Inhalte die kontrollierte Umgebung nicht verlassen.
Die Verschwiegenheitspflicht nach § 15 PthG ist absolut – und sie gilt unabhängig davon, ob Sie KI benutzen. Inhalte, die der Verschwiegenheit unterliegen, dürfen nicht an Dritte übermittelt werden, die sie verarbeiten (auch nicht „zu Trainingszwecken ausgeschlossen"). Deshalb arbeite ich im Praxiskontext fast ausschließlich mit lokalen oder EU-basierten Lösungen. Das ist technisch zunehmend gut machbar – die Qualität lokaler Modelle ist in den letzten Jahren stark gestiegen.
Bei einer normalen Abfrage arbeitet die KI nur mit ihrem Allgemeinwissen. Ein RAG-System verbindet das Modell mit einer Sammlung Ihrer eigenen Texte – Praxisleitfäden, Fachliteratur, eigenen Aufsätzen. Das Modell kann dann auf diese Inhalte zugreifen und Antworten darauf stützen, statt frei zu generieren. Das erhöht Genauigkeit und Nachvollziehbarkeit erheblich.
Orientierungswerte: Kurzberatung (90 Min., zu einer konkreten Frage): € 180. Einrichtungs-Paket für Einzelpraxis (lokales LLM + RAG + Einschulung): ab € 1.200. Team-Workshop „KI im Arbeitsalltag" (Halbtag, 4–10 Personen): ab € 1.500. Begleitung eines Einführungsprozesses über zwei bis drei Monate: nach Anliegen. Im Vorgespräch schätze ich für Ihren konkreten Fall einen realistischen Rahmen ab.
Für eine einzelne Praxis ist eine gute Grundausstattung (lokales LLM, einfaches RAG, Schulung) in ein bis zwei Wochen realistisch einrichtbar. Die Arbeit daran, dass Menschen die Tools wirklich in den Alltag integrieren, dauert länger – oft Monate. Für größere Organisationen sind seriöse Zeiträume drei bis sechs Monate und mehr.
Ja. Ein Teil meiner Arbeit besteht gerade darin, technische Dinge so zu übersetzen, dass sie verständlich und entscheidbar werden. Ich erwarte keine Vorkenntnisse. Das Ziel ist nicht, Sie in kurzer Zeit zu KI-Expert:innen zu machen – sondern dass Sie Ihre Arbeit mit Hilfe von KI gut machen können.
Das ist eine berechtigte Frage, und ich nehme sie ernst. Was ich nicht anbiete und wovor ich ausdrücklich warne: KI als „Therapeuten-Ersatz" oder virtuelle:r Therapeut:in für Klient:innen, automatisierte Diagnostik ohne therapeutische Supervision, Auswertung von Patient:innendaten für Werbezwecke. Was ich sinnvoll finde: Unterstützung bei Dokumentation und Korrespondenz, strukturierte Durchsuchung eigener Fachbibliotheken, Entlastung von administrativen Aufgaben – damit mehr Zeit für die eigentliche therapeutische Arbeit bleibt. Die Grenze ist klar: KI unterstützt die Therapeut:in. Sie ersetzt keine therapeutische Beziehung.
Nein. Ich arbeite mit Ihrer Datenschutzbeauftragten zusammen oder vermittle eine, falls Sie keine haben. Meine Rolle ist, technische Lösungen so zu gestalten, dass sie datenschutzrechtlich gut begründbar sind. Die formale Prüfung und Freigabe liegt bei den dafür zuständigen Stellen.
Ja. Die berufsrechtlichen Rahmenbedingungen sind ähnlich – Verschwiegenheit, DSGVO, Sorgfaltspflichten – auch wenn sich die genauen Paragraphen unterscheiden. Ich arbeite mit Einzel- und Gemeinschaftspraxen aus verschiedenen Gesundheitsberufen. Für fachspezifische medizintechnische Fragen hole ich spezialisierte Kolleg:innen dazu.
Wenn Sie unsicher sind, ob KI in Ihrer Praxis oder Einrichtung sinnvoll ist – oder ob ich der richtige Ansprechpartner für Ihr Anliegen bin – klären wir das in einem kurzen Gespräch. Kostenlos, 30 Minuten, vor Ort oder online.
Oder direkt: +43 680 238 2898
Verantwortlicher: Mag. Axel Mai · Psychotherapeut · Bösendorferstraße 5/10, 1010 Wien · office@axelmai.at
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